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2025-09-27

Die Stadt mit Z

Irgendwo zwischen Köln und Düsseldorf liegt die Stadt mit „Z“: Zons.

Nach einer Anreise mit ICE, RE und Bus erreichen wir die mittelalterliche Stadtmauer. Zons ist rundherum gut befestigt.

Hinter den Mauern liegen gut geschützt nette Gassen, eine Kirche, der Schlosspark und zwei italienische Cafés.

Ein absolutes Highlight ist die alte Mühle auf der Stadtmauer, die als Museum komplett zugänglich ist. Hier lassen sich alle Schritte des mühsamen Mahlprozesses nachvollziehen.

Von der obersten Ebene hat man einen netten Blick über die Stadt.


Wir fahren weiter und schauen uns noch ein wenig in Düsseldorf um.

2025-09-26

Ins Rheinland

Von Frankfurt aus sind wir in 1 Stunde mit dem Sprinter in Köln.

Der perfekte Ausgangspunkt für unser nächstes Ziel, das wir aber erst morgen angehen. Heute gibt’s noch einen kleinen Stadtrundgang.

Außer den Dom gibt es diverse andere Kölner Originale. Dazu gehört der Karnevals-Komponist Jupp Schmitz („Wer soll das bezahlen?“)

Ein Denkmal für die Kölner Heinzelmännchen: „Wie war zu Cölln es doch vordem, mit Heinzelmännchen so bequem.“

Und natürlich Kölnisch Wasser.

Futuristische U-Bahnstationen gibts auch! Durch die Station Heumarkt fährt sogar ein Geisterzug, eine akustische Kunstinstallation die einen Zug simuliert.

 

Und überall zeigt sicher die lange Geschichte Kölns (seit 38 v.u.Z), wie diese erhaltene Ruine eines der ältesten romanischen Kirchengebäude in Köln.

2025-09-15

Da wo das Koks gemacht wurde

Also wir sprechen hier über das schwarze Koks, nicht das weiße Koks! D.h. wir waren heute in der UNESCO Kulturerbestätte Industriekomplex Zeche Zollverein.


Und dort haben wir uns im Rahmen einer zweistündigen Führung die Kokerei Zollverein erklären lassen.


Als die Kokerei voll ausgebaut war, galt sie als die größte und modernste Kokerei Europas und konnte täglich bis zu 8000 Tonnen Koks produzieren. Zuerst ging es auf das Dach der Mischanlage, von dem man einen sehr guten Blick auf die gesamte Anlage hatte.


Die auf dem Bild zu sehenden Solarapanele, sowie die runde Struktur (Überreste eine Riesenrades) gehören nicht zur ursprünglichen Anlage und wurden erst später ergänzt. Die Reste des Riesenrades sollen aber noch in diesem Jahr vollständig zurückgebaut werden. 

Durch die Führung erhalten wir Zutritt zu Bereichen, die ohne Führung nicht zugänglich sind. So zum Beispiel in das Innere eines der großen Schlote, oder ein Gang durch das Innere der eigentlichen Koks-Öfen.



Und bei allen Stationen bekommen wir am ehemaligen Ort des Geschehens die Arbeitsschritte erklärt, die bei der Produktion von Koks erforderlich sind.





Nach einer sehr informativen und spannenden Führung, gehen wir über das riesige Gelände zurück zum Besucherzentrum.


Dort gönnen wir uns eine kleine Stärkung, bevor wir uns auf die Reise nach Hause begeben. Erst per Rolltreppe.


Den Rest der Strecke aber gewohnt per ÖPNV.


Fazit für heute: da müssen wir wohl nochmal herkommen, um uns auch noch die andere große Führung und die verschiedenen Dauerausstellungen anzusehen. Ebenfalls noch auf dem Gelände und ebenfalls noch nicht von uns besucht: Das Red Dot Design Museum im ehemaligen Kesselhaus.


2025-09-14

Wo die Zeit konserviert wird

Zum heutigen Tag des offenen Denkmals unternehmen wir eine ganz besondere Zeitreise. Wir fahren zum Schiffshebewerk in Henrichenburg.

1899 wurde es eingeweiht und war bis 1969 in Betrieb.

Aber nicht nur das Hebewerk ist historisch, heute wird das Areal auch zum Steampunk-Event.

Dadurch wird der Tag wesentlich phantastischer als das Bauwerk selbst schon anmutet.

Mit viel Liebe zum Detail wird hier eine Welt erschaffen, die sich durchaus so hätte abspielen können.

Dazu gehört auch das fiktive Amt für Aetherangelegenheiten, das bspw. Zeitreisepässe ausstellt.

Neben dem Hebewerk selbst können hier auch Schiffe und das alte Hafengelände bestaunt werden.

Auf einem historischen Dampfschiff kann sogar eine kleine Rundfahrt mitgemacht werden.



Dabei ist alles begehbar und sogar mit Funktionsmodellen und Schautafeln ausführlich erläutert.