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2025-09-19

In der Mitte von Mittelfranken

Heute ging es nach Franken, in einen Ort, der im Vergleich zu unseren bisherigen Ausflügen ein international touristisches Ziel ist.

Rothenburg ob der Tauber ist auch tatsächlich sehr niedlich. Die historische Altstadt versteckt sich hinter einer wehrhaften Stadtmauer und ist größtenteils erhalten.

Kein Wunder, dass es den Prototyp einer deutschen mittelalterlichen Stadt darstellen könnte.

Bekannt ist Rothenburg auch für den hier ganzjährig erhältlichen Weihnachtsschmuck.

Der Burggarten als Teil der Stadtbefestigung wurde auch als Rothenburger Riviera bezeichnet. Der Spaziergang hier fühlt sich auch an wie ein Kurzurlaub im Süden.

2025-09-11

In die Berge und zu den Kühen

Gestern ging es soweit südlich wie schon länger nicht mehr auf unserer Reise.


Die Strecke über München wurde gewählt, weil um Immenstadt herum gerade Schienenersatzverkehr angesagt ist.

Die Berge zeigen sich wie immer von ihrer besten Seite.

So drehen wir dann erstmal eine Runde durchs Tal.

Und auch der Ort ist vorbereitet auf das große Ereignis: Den Viehscheid!

Bevor die Kühe von den Alpen kommen, erfolgt eine Stärkung mit Weißwurst, Breze und einem Bier.


Leider hat dieses Jahr nur eine Alpe ein Kranzrind (keine Verletzungen, Unfälle oder Todesfälle bei den Tieren und den Hirten).



2025-08-25

Lückenschluss

Nach diesem Motto haben wir heute Panoramix von unserer Homebase erst Mal ein Stück mit dem ICE in Richtung München begleitet.

Aber nur bis Nürnberg.

Denn dort hatten wir eine Mission. Die besten Nürnberger Rostbratwürstl zum Mittagessen zu finden. Gut, bei einer Stichprobe von jeweils eins (einmal vegan und einmal "original") war das nicht wirklich eine wissenschaftliche Arbeit, aber geschmeckt hat's trotzdem 😉

Das nächste Ziel war der Lückenschluss zwischen Nürnberg und Stuttgart. Obwohl dort zumindest ein IC verkehrt, waren wir bisher beide die Strecke noch nie gefahren. So haben wir also hauptsächlich einfach die Landschaft an uns vorbei ziehen lassen.

In Stuttgart haben wir uns dann sowohl die temporäre Fernverkehrs-Lounge, als auch die Baustelle von Stuttgart 21 angesehen.

Gleich bei Gleis 16 ist der Eingang zum Infozentrum der Baustelle. Und vom Dach hat man einen guten Blick auf die Baustelle von oben.

Anschließend hat uns wieder ein ICE nach Hause gebracht. Deshalb wären die alternativen Überschriften für heute dann "536 km im Kreis" oder "Der Weg ist das Ziel"...


2025-08-03

Der Kampf im Bild

Der Kulturspeicher in Würzburg zeigt nur noch heute eine Ausstellung zum deutschen Bauernkrieg.

Da wir uns schon gestern mit großen Kriegen der deutschen Geschichte auseinandergesetzt haben, fahren wir hier schnell mal vorbei.

Die Ausstellung zeigt Beispiele für die unterschiedliche Rezeption dieses Themas bis in die Moderne.

Und: Wir begegnen erneut dem Panorama in Bad Frankenhausen, das wir auf unserer Reise in 2018 besucht haben und erfahren, dass der Künstler Werner Tübke 11 Jahre daran gearbeitet hat. Wer sich noch näher mit dem Panorama beschäftigen will, der findet in der Mediathek der ARD noch bis 10.05.2026 den Film: Bauernkriegspanorama Bad Frankenhausen – Das Jahrhundertwerk des Werner Tübke. Er erhält von Fotografix das Prädikat "sehenswert".

Außerdem empfehlenswert in Würzburg: Das Essen.






2025-07-14

Zurück in die Zivilisation

… zu kommen ist gar nicht so einfach. Denn die Bauarbeiten auf der Strecke laufen noch bis August 2025.

Wir haben die Wahl zwischen 20 Minuten Taxifahrt oder 2 Stunden Busfahrt, letzteres ohne Frühstück weil das Kloster so früh noch mit weniger weltlichen Aktivitäten beschäftigt ist. Ganz klar, wo unsere Prioritäten liegen.

Ab Saal geht es wieder weiter mit dem Schienenersatzverkehr, dieses Mal in die andere Richtung. Und so können wir uns kurz mal fühlen wie die Autofahrenden am Montagmorgen.

Regensburg winken wir nur zu und verweilen nicht, denn das hatten wir schon im Curriculum von 2018.

Stattdessen reisen wir stilvoll mit Mittagessen und informieren uns darüber, dass es Speisewagen in der Bahn seit ca. 150 Jahren gibt. Anfang der 1990er Jahre fuhr sogar mal einen McDonalds auf der Schiene. Heute informiert die App darüber, was gerade verfügbar ist - und bietet uns Vielreisenden sogar einen satten Rabatt.

Wieder zu Hause, wurden Erledigungen in der Stadt durchgeführt. Da konnte dann gleich nochmal SEV gefahren werden, da auch hier in den Sommermonaten fleißig gebaut wird. Beim Rückweg hat es dann sintflutartig geschüttet.


Wie gut, dass der SEV von der "umbrella mobility" durchgeführt wurde 😉