2018-07-11

Freiburg und der Schwarzwald

Heute geht es in den Schwarzwald! Mit dem Schienenersatzverkehr (auch hier gilt die BC100) geht es hoch hinauf (840 M.ü. NN) nach Titisee!


Noch liegt der See relativ verlassen da, aber schon bald kommen noch mehr Tagestouristen


Wir spazieren die Promenade auf und ab,  und dann geht’s in den Wald.


Er ist eher grün als schwarz. Und es gibt wilde Tiere. Mini-Frösche und Biber!



Zurück in Freiburg machen wir es uns zur Aufgabe, jede Gasse einmal entlang zu gehen. Hübsche Häuschen, alte herrschaftliche Häuser und natürlich die Bächle, die aber nicht alle Wasser führen.


Um das Münster herum findet das badische Winzerfest statt. Diese Gelegenheit lassen wir uns natürlich nicht entgehen.


2018-07-10

Den Rhein entlang mit einem Abstecher über die Grenze

Wir starten den Tag mit einem Ausstellungsbesuch. Faszinierende Lichtwelten in futuristischem Ambiente.


Dann geht es weiter nach Süden, und wenn wir hier schon mal sind, schauen wir doch schnell über die Grenze nach Frankreich. Vorerst sitzen wir allerdings ein bisschen in Appenweiler. Funfact: Appenweiler hat drei Bahnsteige, Nr. 1, Nr. 2 und Nr. 9!


Doch dann sind wir schon in Straßburg. Der Plan, das Gepäck im Schließfach zu lassen, geht leider nicht auf. Die Schließfächer sind vorübergehend geschlossen. Also ziehen wir die Rollkoffer über das dafür leider wenig geeignete Kopfsteinpflaster.


Denn wir wollen ja was sehen, und das tun wir auch!



 Hübsche Gässchen, Fachwerkhäuser, nette Cafés und natürlich das Münster!


Bis Ende des 19. Jahrhunderts war es das höchste Bauwerk der Menschheit und das höchste im Mittelalter vollendete Gebäude. Da dieser Rekord schon stand, brauchten sie den zweiten Turm gar nicht mehr zu vollenden. Auch im Inneren gibt es einiges zu bewundern, u.a. eine astronomische Uhr.




Während die Stadt schon für das Halbfinale geschmückt wird, ziehen wir durch die Gässchen wieder zurück Richtung Bahnhof.



Und über den Rhein weiter Richtung Süden...


2018-07-09

Bismarck, Dostojewski, Drais

Was verbindet diese drei Personen? Sie alle waren gerne zu Gast in Baden-Baden.


Aber warum hat die Stadt eigentlich einen Doppelnamen? Wegen der vielen Bäder? Jein, das erste Baden ist wohl durchaus abgeleitet aus dem Römischen „aquae“ (die hatten die heißen Quellen hier auch schon entdeckt), das zweite Baden wies dann auf den badischen Markgrafen hin. Also sind wir in Baden (in Baden). Und die Quellen sind wirklich heiß.


Hier wandelt man vorbei an herrschaftlichen Bauten aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Und Shops, Shops, Shops und Immobilienangeboten. Praktischer Weise ist vieles zweisprachig ausgeschildert (Russisch - Deutsch).


Vom Spielcasino sehen wir nur den Eingang, wir wollen nicht enden wir Dostojewski. Stattdessen fahren wir auf den Merkurberg.


Hoch über der Stadt haben wir einen Rundumblick über den Schwarzwald bis hin zum Rhein.


Den geht es auch morgen weiter entlang.

2018-07-08

Fußball, Feuer, Ironman - das Wochenende im Rhein-Main Gebiet

Die durchaus heißen Temperaturen dieser Tage laden dazu ein, sich außerhalb der Stadt zu bewegen. Hinaus in den Taunus lautet daher unser Motto.

Die BahnCard gilt auch in den S-Bahnen und so sind wir schnell dort, von wo aus wir einen wunderbaren Blick auf die große Stadt haben.


Aber auch hier kann es heiss hergehen, ziemlich plötzlich geht ein Feld in Flammen auf und wir beobachten die Bemühungen der örtlichen Feuerwehren, den Brand einzudämmen. Was glücklicher Weise auch schnell gelingt.


Ebenso heiß her geht es in Frankfurt - am „längsten Tag des Jahres“ kämpfen Triathleten verbissen um den Titel und ein Ticket nach Hawaii. Fotografix ist wie jedes Jahr vorn dabei, also zum Fotografieren der Spitzengruppe.







Und dann war da noch Fußball, aber der interessierte uns ehrlich gesagt kein Bisschen ;-)

2018-07-06

Der Weg ist das Ziel

Langsam wird es Zeit, das volle Potential unserer Bahncards zu nutzen. Das heißt: Flexibilität - Spontanität- Abenteuer.

Statt „schnellste Verbindung“ heute mal „spannendste Verbindung“.


Da es diese Funktion in der App nicht gibt, machen wir sie uns selbst und bleiben einfach sitzen, statt auszusteigen. Schwups rasen wir durch malerische Landschaften nach Norden. Blauer Himmel, weite Felder und.... überhaupt keine Vorkommnisse.


Über Mittag testen wir jetzt endlich die DB Lounge 1. Klasse. Merke: Freitagmittag am Berliner Hbf total voll, aber wir sind ja entspannt und warten gerne auf einen freien Sitzplatz und einen „Snack“ (alles inklusive).


Nach Süden wollen wir dann, aber nicht die bereits bekannte Strecke über Wittenberg (wie langweilig), stattdessen über Hannover.

Hier fängt dann endlich das ersehnte Abenteuer an. Außerplanmäßiger Halt in Stendal und der Zug wird geflutet von Schulklassen, die im Gang sitzen müssen.


In der 1. Klasse. Gefühlsausbrüche bei Schlipsträgern („Geld zurück“) - Tränen bei den Kids (anscheinend Liebeskummer). Im Sitz nebenan wird lautstark über das Schicksal der Welt entschieden („10% Provision jährlich, das ist vollkommen inakzeptabel, sagen Sie ihm das!“). Das volle Leben!


Aufgrund des außerplanmäßigen Haltes ist unser Anschluss in Hannover weg, aber wir erwischen bequem einen verspäteten ICE (+40 min) nach Kassel.


Uns gegenüber ein Pärchen mittleren Alters, dass gerne über die Bahn schimpfen würde - leider klappt das mit uns nicht so recht und das Gespräch versiegt. Es kommt auch keine Spannung mehr auf, als die Zugbegleiterin nach einer ominösen Durchsage („18 bitte Wagen 12“) mit einem Feuerlöscher vorbeiläuft.....und ihn dann wieder zurück trägt.


Aber da sind wir auch schon wieder draußen und wechseln in den planmäßig verkehrenden ICE nach Basel. Freie Plätze, Stille im Großraumwagon ... irgendwie langweilig.