Also wir sprechen hier über das schwarze Koks, nicht das weiße Koks! D.h. wir waren heute in der UNESCO Kulturerbestätte Industriekomplex Zeche Zollverein.
2025-09-15
Da wo das Koks gemacht wurde
2025-09-14
Wo die Zeit konserviert wird
Zum heutigen Tag des offenen Denkmals unternehmen wir eine ganz besondere Zeitreise. Wir fahren zum Schiffshebewerk in Henrichenburg.
1899 wurde es eingeweiht und war bis 1969 in Betrieb.
Aber nicht nur das Hebewerk ist historisch, heute wird das Areal auch zum Steampunk-Event.
Dadurch wird der Tag wesentlich phantastischer als das Bauwerk selbst schon anmutet.

Mit viel Liebe zum Detail wird hier eine Welt erschaffen, die sich durchaus so hätte abspielen können.


Dazu gehört auch das fiktive Amt für Aetherangelegenheiten, das bspw. Zeitreisepässe ausstellt.

Neben dem Hebewerk selbst können hier auch Schiffe und das alte Hafengelände bestaunt werden.

Auf einem historischen Dampfschiff kann sogar eine kleine Rundfahrt mitgemacht werden.
Dabei ist alles begehbar und sogar mit Funktionsmodellen und Schautafeln ausführlich erläutert.


2025-09-13
Da wo die Zeit hergestellt wird
Dort wo in Deutschland die Zeit hergestellt wird, da werden auch noch andere Einheiten hergestellt. Und dort waren wir heute zu Besuch. Nämlich in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig. Die hatten heute nämlich ihren Tag der offenen Türe.
Mit 67% Wahrscheinlichkeit weichen die mit ihnen erzeugten Sekunden um weniger als ±2·10‑16 s von idealen SI-Sekunden ab. Das heißt, dass die Fontänenuhren von einer idealen Uhr nur um 20 Pikosekunden pro Tag abweichen können oder, anders ausgedrückt, um eine Sekunde in 130 Millionen Jahren. Die primären Atomuhren CS1 und CS2 mit thermischem Atomstrahl waren lange Jahre bis in die 90er Jahre die weltweit genauesten Uhren und weisen eine Ganggenauigkeit von etwa einer Sekunde in 3 Millionen Jahren auf. 😍
Aber die Zeit wird hier nicht nur gemacht, sondern auch verteilt.
Unter anderem auch über den DCF77-Sender, der in der Nähe von Frankfurt steht. Ähnlich wie bei den Atomuhren stehen Ansprechpersonen bereit, die geduldig auf die gestellten Fragen antworten.
Als wir genug Zeit mit der Zeit verbracht haben, sehen wir uns an, wie heute das Kilogramm gemacht wird. Es ist seit 2019 nicht mehr über das Ur-Kilogramm definiert, von dem wir aber zumindest noch die Kopie des Nationalen Kilogrammprototyps Nr. 52 sehen.
Inzwischen werden zwei Methoden verwendet, um das Kilogramm zu bestimmen. Die PTB ist eines von zwei Instituten auf der Welt, in der die XRCD-Methode verwendet wird. Und auch hier sehen wir zumindest die "billlige Kopie" (d.h. ca. 10 Tsd. €) des Millionen-€ teuren Originals.
Als nächstes werfen wir einen Blick in zwei Labore, an denen daran gearbeitet wird, noch genauere Uhren zu entwickeln.
Der Weg führt uns anschließend weiter zu MOPAS.
Auch sehen wir eindrucksvolle Großverzahnungsnormale und die noch eindrucksvollere dazugehörige Messeinrichtung.
Einblicke in einen weiteren Bereich, welcher sich mit Photovoltaik beschäftigt, runden unsere Eindrücke vom PTB dann schließlich noch ab.
2025-09-12
Ein Tag in Berlin
Berlin ist ja immer wieder auch eine kurze Reise wert. In einen Tag passt dabei schon einiges rein.

Zum Beispiel eine spannende Ausstellung in einem der unzähligen Museen.

Wie immer Geschichte zum Anfassen bei einem Spaziergang in Mitte.


Überall originelle Szenen.

Und nicht zuletzt tolle Konzertlocations.

2025-09-11
In die Berge und zu den Kühen
Gestern ging es soweit südlich wie schon länger nicht mehr auf unserer Reise.

Die Strecke über München wurde gewählt, weil um Immenstadt herum gerade Schienenersatzverkehr angesagt ist.

Die Berge zeigen sich wie immer von ihrer besten Seite.

So drehen wir dann erstmal eine Runde durchs Tal.

Und auch der Ort ist vorbereitet auf das große Ereignis: Den Viehscheid!

Bevor die Kühe von den Alpen kommen, erfolgt eine Stärkung mit Weißwurst, Breze und einem Bier.






































