2025-08-27

Bilderbuchburg

Schon auf der letzten Reise stand sie auf unserer Liste, aber dieses Mal haben wir es geschafft, sie zu besuchen: Die Burg Eltz, die als Motiv nicht nur Maler inspirierte, sondern auch für Geldscheine, Briefmarken und die Verfilmung von Rumpelstilzchen zur Verfügung stand.

Mit ICE und RB geht die Fahrt an Rhein und Mosel entlang.


Das letzte Stück fährt uns ein Bus, und nach 15 Minuten durch den Wald der Grafen zeigt sich die Burg.

Es ist deutlich zu sehen, dass in den ersten 400 Jahren ihrer Existenz immer mal wieder angebaut wurde. Und das wundert auch nicht, denn dort haben drei Familien der Grafen von Eltz zusammen gewohnt. Und auch noch heute ist die Burg in 34. Generation im Besitz der Familie.


Wir schließen uns der spannenden Führung durch die verschiedenen Gemächer an - Innenaufnahmen der Burg sind leider nicht erlaubt. In der Schatzkammer zeigt sich dann der Reichtum, der u.a. an Exponate aus dem grünen Gewölbe in Dresden erinnert.



Nach einer Stärkung in der Burgschänke wandern wir zurück an die Mosel.



Von Moselkern geht es dann mit RB wieder nach Koblenz und von dort mit dem ICE nach Hause.

2025-08-25

Lückenschluss

Nach diesem Motto haben wir heute Panoramix von unserer Homebase erst Mal ein Stück mit dem ICE in Richtung München begleitet.

Aber nur bis Nürnberg.

Denn dort hatten wir eine Mission. Die besten Nürnberger Rostbratwürstl zum Mittagessen zu finden. Gut, bei einer Stichprobe von jeweils eins (einmal vegan und einmal "original") war das nicht wirklich eine wissenschaftliche Arbeit, aber geschmeckt hat's trotzdem 😉

Das nächste Ziel war der Lückenschluss zwischen Nürnberg und Stuttgart. Obwohl dort zumindest ein IC verkehrt, waren wir bisher beide die Strecke noch nie gefahren. So haben wir also hauptsächlich einfach die Landschaft an uns vorbei ziehen lassen.

In Stuttgart haben wir uns dann sowohl die temporäre Fernverkehrs-Lounge, als auch die Baustelle von Stuttgart 21 angesehen.

Gleich bei Gleis 16 ist der Eingang zum Infozentrum der Baustelle. Und vom Dach hat man einen guten Blick auf die Baustelle von oben.

Anschließend hat uns wieder ein ICE nach Hause gebracht. Deshalb wären die alternativen Überschriften für heute dann "536 km im Kreis" oder "Der Weg ist das Ziel"...


2025-08-21

Ein Tag am Meer

Heute wird mal ausprobiert, wie ein typischer Tag im Seebad Timmendorfer Strand so aussehen kann. Nach dem Frühstück, bei dem sogar mehr als ein Glas Sekt inklusive gewesen wäre, geht es auf zur Strandpromenade - sozusagen die „Zeil“ des Ortes.

Unverkennbar und überall prominent ist das Seepferdchen als Logo zu sehen. Auf der Promenade buhlen die Boutiquen um Kundschaft, oder deren Herrchen/Frauchen.

Wesentlich entspannter geht es am Strand zu. Im Strandkorb sitzt man geschützt vor Sonne und Wind und kann dem Treiben an Land und zu Wasser zuschauen.


Aber auch abends geht was im Ort, neben den diversen Bars lädt der Strand bis zum Sonnenuntergang zum spazieren gehen ein.


2025-08-20

Mal eben schnell ans Meer

Geht von uns aus tatsächlich in 5 Std. 25 Minuten. Nachdem wir letzte Woche bereits in Lübeck waren, ging es heute die selbe Strecke entlang und das völlig ereignislos.

Ab Lübeck braucht es dann nur noch 13 Minuten und schon ist man in Timmendorfer Strand. Der Ort entwickelte sich seit den 1880er Jahren zum Seebad. Heute zählt der Ort 1,5 Millionen Übernachtungen jährlich.


Besonders attraktiv ist die lange Seepromenade, die am Strand entlang bis in den Nachbarort Schabeutz führt.

2025-08-19

Halbzeit

Die Hälfte unserer geplanten Reisezeit ist bereits rum.

Davon haben wir 3 Tage, 12 Stunden und 5 Minuten in öffentlichen Verkehrsmitteln verbracht.

Wir waren schon im Norden, Süden, Osten und Westen der Republik. Außerdem gab es Abstecher nach Luxemburg, in die Schweiz und nach Österreich.

Insgesamt waren das bereits 6.402 gefahrene Kilometer.

Was die Bahnstatistik (jeweilige Dauer der Nutzung) angeht, sieht das so aus:

Wir sind gespannt, wie die Zahlen in 6 Wochen aussehen werden.

2025-08-18

Das größte Doppel-Wasserstraßenkreuz der Welt...

...liegt in Minden. Das sagt zumindest die "Minden Marketing GmbH". Wir waren neugierig und mussten uns das Bauwerk also persönlich ansehen. Zuerst starten wir jedoch in der Hannoveraner Lounge mit einem kleinen Frühstück in den Tag.

Von Hannover nach Minden dauert es mit dem Regionalexpress nur gute 40 Minuten. Das war auch mit ein Grund, warum wir gestern in Hannover übernachtet haben und nicht schon in Minden ausgestiegen sind.

Minden begrüßt uns mit einem Inselbahnhof aus dem Jahre 1848.

Wir machen eine Wanderung zum Wasserstraßenkreuz und sehen nach einer Weile das Bauwerk schon aus der Ferne. Im Vordergrund ist die Weser zu sehen. Über die querende Brücke wird keine Auto-Straße geführt, sondern eine Wasser-Straße. Und zwar der Mittellandkanal.



Unsere Neugier ist geweckt und so sehen wir uns die zum Wasserstraßenkreuz gehörenden Bauwerke aus der Nähe an. Das Hauptpumpwerk wurde zwischen 1912 und 1914 erbaut und versorgt den Mittellandkanal mit Wasser aus der Weser. Die Pumpleistung beträgt dabei 16 m³/s. Jährlich werden hier ca. 58 Millionen m³ Wasser gepumpt.


Wir sehen außerdem das alte und neue Trogbauwerk.



Von der Aussichtsplattform hat man einen guten Blick auf die beiden Bauwerke. Der neue Trog ist so ausgelegt, dass sich sogar zwei Schiffe begegnen können. Der alte Trog wird nur noch durch die Wassersportler genutzt.




Wir folgen weiter dem "Erlebnispfad Wasserstraßenkreuz".
 

So gelangen wir schließlich zur Schachtschleuse, über welche die ca. 13,5 Meter Höhenunterschied zwischen Weser und dem Mittellandkanal überwunden werden können.


Auch hier ist neben der alten Infrastruktur die Neue gebaut worden, um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden.


Zum Abschluss unseres Besuchs, werfen wir einen Blick in's Informationszentrum des Wasserstraßenkreuzes, in dem alles Wissenswerte zu den Bauwerken in Schautafeln und Modellen erläutert wird.



Wir belohnen uns im Anschluss mit einem Eis und machen uns auf die Heimreise nach Frankfurt.